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Das Medienhaus Brune-Mettcker

Die Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH, die hinter dem Medienhaus Brune-Mettcker steht, ist ein selbstständiges, mittelständisches Druck- und Verlagsunternehmen, das in der Zeitungsgruppe Wilhelmshaven drei Tageszeitungen herausgibt – den „Anzeiger für Harlingerland“, das "Jeversches Wochenblatt" und die "Wilhelmshavener Zeitung". Neben den Tageszeitungen werden drei Wochenblätter herausgegeben, die entweder zur Wochenmitte oder am Wochenende mit einer Auflage von insgesamt ca. 200.000 Exemplaren erscheinen. In den Gebieten Wilhelmshaven, nördliches Friesland und im Landkreis Wittmund sind wir mit unseren Publikationen zu Hause.

Die Tageszeitungen des Medienhauses

Die drei Tageszeitungen „Anzeiger für Harlingerland, „Jeversches Wochenblatt“ und „Wilhelmshavener Zeitung“ gehören zu den Flaggschiffen des Medienhauses Brune-Mettcker. Mit ihrer Verbreitung sind sie die führenden Lokalzeitungen in den Gebieten Wilhelmshaven, nördliches Friesland und Landkreis Wittmund. Sie blicken auf eine lange Tradition zurück und weisen eine bewegte Geschichte auf: Seit dem 18./19. Jahrhundert tragen die drei Zeitungen zu einer vielfältigen Berichterstattung in der regionalen Medienlandschaft bei. Modern aufgestellt informieren die Redaktionen heute nicht nur in der gedruckten Zeitung, sondern auch digital ihre Leserinnen und Leser über alle wichtigen Geschehnisse und Hintergründe vor ihrer Haustür und über die Region hinaus.



Anzeiger für Harlingerland

Der „Anzeiger für Harlingerland“ wurde im Jahr 1862 gegründet. Die Verleger Jakob Christian Ajold Bergner sowie die Brüder Andreas Wilhelm Mettcker und Johann Ludolph Mettcker wurden von dem Verleger Christian Ludolph Mettcker ermutigt, in Wittmund eine Zeitung zu etablieren. Am 1. April 1862 erscheint die erste reguläre Ausgabe des „Anzeiger für Harlingerland“. 1885 wird die Zeitung „Amtliches Kreisblatt für den Kreis Wittmund“. Am 24. Oktober 1929 erhält die Zeitung die Bezeichnung als „unabhängige, älteste und meist verbreitetste Tageszeitung des Kreises Wittmund – Heimatblatt der alten Ämter Esens, Friedeburg und Wittmund“. Das im Verlag des Esenser Buchdruckers Johannes Biermann hergestellte „Harlinger Blatt“ kauft der Verlag C. L. Mettcker & Söhne Anfang Mai 1933 auf. Seitdem führte man im Titelkopf die Zusatzbezeichnung „Harlinger Blatt“. Im Jahre 1945 erscheint der Anzeiger für Harlingerland – Harlinger Blatt letztmals, bevor er für etwa 52 Monate von der Bildfläche verschwindet. Wegen der entzogenen Lizenz durfte die Zeitung bis 1949 nicht erscheinen. Seit dem 24. November 1949 erscheint der Harlinger wieder täglich.

1999 fusionieren die Unternehmen Verlag C. L. Mettcker & Söhne und der Brune-Verlag in Wilhelmshaven. Der „Anzeiger für Harlingerland“ erscheint heute bei der Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH. Der Harlinger ist seit 2008 auch als ePaper erhältlich.



Jeversches Wochenblatt

Am 5. Mai 1791 erschien die Erstausgabe „Jeverische wöchentliche Anzeigen und Nachrichten“. Damit ist das „Jeversche Wochenblatt“ eine der ältesten noch erscheinenden Tageszeitungen in Deutschland.

Im Jahr 1816 übernimmt der Buchdruckergehilfe Christian Ludolph Mettcker nach dem Tod des Gründers Johann Hinrich Ludolph Borgeest den Verlag. Die Zeitung wird 1830 umbenannt und heißt nun endgültig „Jeversches Wochenblatt“. Als Beilage zum Wochenblatt werden im Jahr 1844 die „Jeverländischen Nachrichten“ gegründet. Das „Jeversche Wochenblatt“ zieht 1862 in das heutige Verlagshaus Wangerstraße 14 um, die ehemalige Stadtwaage von Jever, welches bis heute Sitz des Wochenblatts ist. Die Söhne Johann Ludolph und Andreas Wilhelm Mettcker treten am 1. Januar 1845 in den Verlag ein, der seitdem als „C. L. Mettcker & Söhne“ firmiert. Das „Jeversche Wochenblatt“, das nach der NS-Zeit, in der es zum Kampfblatt der Nazis geworden war, vier Jahre nicht mehr erscheinen durfte, kommt 1949 wieder auf den Markt.

Seit 1989 wird das Wochenblatt in Wilhelmshaven gedruckt. 1999 fusioniert Mettcker mit dem Brune-Verlag in Wilhelmshaven. Das „Jeversche Wochenblatt“ erscheint heute bei der Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH und ist seit 2008 auch als ePaper erhältlich.



Wilhelmshavener Zeitung

Am 1. Januar 1874 erschien die erste Ausgabe der „Wilhelmshavener Zeitung". Die Vorläufer waren die „Heppenser Nachrichten" (1. Ausgabe: 1. Oktober 1868) und der „Heppenser Courier" (1. Ausgabe: 3. April 1869; ab Nr. 31 umbenannt in „Wilhelmshavener Courier", ab 1874 umbenannt in „Wilhelmshavener Zeitung"). Am 21. Februar 1907 kaufte Ernst Brune den Verlag und die Druckerei der „Wilhelmshavener Zeitung". 1930 übernahm die „Wilhelmshavener Zeitung" das „Wilhelmshavener Tageblatt" und führte diesen Titel weiter. Am 15. März 1943 muss die „Wilhelmshavener Zeitung" ihr Erscheinen aufgrund einer Anordnung der damaligen Reichsregierung einstellen. Am 24. September 1949 kann die „Wilhelmshavener Zeitung" nach Aufhebung des Lizenzzwanges durch die Besatzungsmächte wieder herausgegeben werden.

Am 1. November 1971 übernimmt die „Wilhelmshavener Zeitung" die „Wilhelmshavener Presse" und erscheint seitdem mit dem Untertitel „Wilhelmshavener Presse - Rundschau für Wilhelmshaven und Friesland". Die „Wilhelmshavener Zeitung" erscheint heute bei der Brune-Mettcker Druck- und Verlagsgesellschaft mbH. Seit dem 2. Mai 2007 ist die „Wilhelmshavener Zeitung" auch als ePaper erhältlich. Die Leserinnen und Leser können seitdem die „Wilhelmshavener Zeitung" auch digital via iPad, iPhone, Android oder PC lesen.